Schandmaul und Saltatio Mortis beim Klostersommer
Calw-Hirsau. Mit ihrem erfolgreichen Mix aus Rock, Folk und mittelalterlichen Elementen bringen Schandmaul die Klostermauern zum Beben: Dudelsack, Drehleier, Mandoline und Schalmei – ein vielfältiges Instrumentarium bietet die Band beim Calwer Klostersommer in Hirsau am Donnerstag, 6. August, auf. Im Vorprogramm (20 Uhr) spielt „Saltatio Mortis“.
Folk-Rock bildet zwar die Basis der Musik von „Schandmaul“. Dennoch bringen die sechs Musiker viele Einflüsse unter einen Hut. Da ertönen rhythmische Bassläufe zu mächtigen Metal-Riffs, lässige, fast jazzige Beats zu Dudelsäcken, akustische Gitarren zum krachenden Schlagzeug.
Die Texte sind in deutscher Sprache verfasst, handeln von Mythen und Sagen und lassen die Bilderwelt und Lebenslust des Mittelalters aufleben. „Schandmaul“ erzählen Geschichten – in fernen Zeiten angesiedelte Lovestorys, sie singen über Weiberhelden („Das Missgeschick“), Zwangsehen („Braut“) und wilde Fantasien („Königin“).
Gegenwart und Mythen treffen in einer ganz eigenen Weise aufeinander, vermengen sich mit einer tiefen Emotionalität und immer wieder auch mit einer gehörigen Prise Humor. Der unverkennbare Stil der Schandmäuler kommt an, die Fanschar wächst und wächst: Das sechste Album, „Anderswelt“, erschien 2008 und stieg auf Platz acht der deutschen Albumcharts ein.
Damit erreichte „Anderswelt“ die bisher höchste Chartnotierung in der Geschichte von „Schandmaul“, die in diesem Jahr ihre „10 Jahre Jubiläumstour 2009“ feiern.
Ein Konzert mit „Schandmaul“, das heißt Singen, Tanzen, Feiern und sich mitreißen lassen von den sechs Musikern, die durch Bühnenpräsenz, Spielfreude und hohes spielerisches Können überzeugen. Und nicht nur bei den Fans, auch bei Veranstaltern und Sachkundigen der Branche erregt die Band Aufsehen. So steht „Schandmaul“ im Mittelpunkt regelmäßiger Radio- und Fernsehberichte und ist Träger des Deutschen Folkförderpreises.
Druckvoller, unverfälschter Sound mit historischem und modernen Instrumenten, Rock-Melodik im Einklang mit archaischem Sackpfeifen-Sound – das sind „Saltatio Mortis“, die das Festivalpublikum beim Calwer Klostersommer im Vorprogramm erwarten. Souverän kommt die Musik daher, nonchalant und komplett handgemacht zu einem wieder erkennbaren, typischen Klang vereint und von mal frechen, mal kritischen oder poetischen Texten begleitet.
Dabei meiden Saltatio Mortis Vorhersagbares – das macht die Gruppe mit jeder neuen Produktion, mit jedem Konzert spannend zu entdecken. Saltatio Mortis verkörpern ein zeitloses und daher universalgültiges Klangerlebnis. „Wer tanzt, stirbt nicht“, lautet das Motto des Oktetts.
Eintrittskarten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.reservix.de, weitere Informationen auf www.klostersommer.de.











