Mit Helge Schneider geht der Calwer Klostersommer in Hirsau zu Ende
Calw-Hirsau. Mit Helge Schneider geht der Calwer Klostersommer in Hirsau am Montag, 10. August, 20.30 Uhr, zu Ende. Im historischen Kreuzgang präsentiert er das neue Programm „Wullewupp Kartoffelsupp“.
In Interviews bezeichnet sich Helge Schneider als einen, der „Sinn im Unsinn“ findet. Erwartungen des Publikums werden dabei nach Möglichkeit nicht bedient. Schneider bewegt sich hemmungslos zwischen Hoch- und Subkultur, zwischen Kindersprache und Literatur, verbindet Alltag und Albernheiten mit einem breiten kulturellen Hintergrund und verliert sich in ausufernden Erzählungen. Dabei entstehen immer wieder Momente der Überraschung, die für den Künstler selbst genauso unerwartet sind wie für das Publikum.
Die Grundlage von Helge Schneiders Arbeit ist die Improvisation, die bei ihm zum künstlerischen Selbstausdruck und zur Lebenseinstellung wird und die er nach den Grundlagen des Jazz in alle Bereiche der Kunst überträgt. Die Texte seiner Lieder sowie die Inhalte seiner Erzählungen sind nur in einem Grundgerüst angelegt und werden bei jedem Auftritt frei variiert und weiterentwickelt.
Die von Schneider praktizierte Form extremen Unsinns fand schnell (vor allem junge) Anhänger, wurde aber genauso Zielscheibe heftiger Kritik. Heute findet sie wachsende gesellschaftliche Akzeptanz, ist Thema kulturwissenschaftlicher Arbeiten und wird vom Feuilleton zitiert.
Mehr Informationen unter www.klostersommer.de
Eintrittskarten gibt es bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse sowie im Internet unter www.reservix.de.











